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Kirchengemeinde St. Nikolai Cottbus

Herzlich Willkommen in der evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai.

Sie finden uns in der Oberkirche in Cottbus sowie in den umliegenden Dörfern Branitz, Dissenchen und Merzdorf.

Oberkirche St. Nikolai
Oberkirchplatz 12
03046 Cottbus

Die Oberkirche ist täglich zwischen 10 und 17 Uhr zum persönlichen Gebet und zur Besinnung geöffnet.

Wir feiern an jedem Sonntag um 10 Uhr Gottesdienst.


Sommerpredigtreihe – „… er errettete sie aus ihren Ängsten …“ (Ps 107,6)

in der Oberkirche St. Nikolai zu Cottbus, sonntags, 10:00, mit Pfr. Dr. Uwe Weise

am 26. Juli 2020, 7. So. n. Trinitatis „Falsche Geister – Angstgespenster“  – Jes 8,16-9,

am 02. August 2020, 8. So. n. Trinitatis „Abschiedsangst und Ankunftsfreude“ – Joh 16,16-31

am 09. August 2020, 9. So. n. Trinitatis „Singen gegen die Angst“ –  Psalm 107


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Plakat Sommerliche Serenade.pdf

 

 

 

 

 

 


Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.   (Ps. 139, 14)    

Dank und wunderbar und Werk GOTTES und erkennen und meine Seele
In dichter Folge sprechen Worte, die - getragen von großer Glaubensfülle - umschreiben, was "Glaube" ausmacht und trägt.

Am Anfang steht der Dank und ist zugleich Antwort auf den Anfang, den GOTT gesetzt hat: Seine wunderbaren Werke. Die menschliche Seele kann GOTT und Sein Tun erkennen und wahrnehmen, als wahr im eigenen Leben annehmen. Sie findet Antwort im Dank. Ein Kreislauf, Beginnen und Erleben, immer wieder neu. Gelobt sei GOTT.

Wir Menschen sind Lebewesen, die auf Gemeinschaft angewiesen sind. Zugleich gehört das Gefühl, allein, ja auch einsam zu sein, zu den so bedrückenden Erfahrungen.
Dieses Gebet, Psalm 139, beschreibt GOTT als den Begleiter im Leben, der die Momente der Einsamkeit mit trägt und erträgt. ER steht am Beginn und wartet am Ausgang des Lebens.
GOTT und Mensch sind verbunden - nicht zuletzt in dem, wie sie ihr Tun miteinander verbinden und dadurch verbunden sind.
HERR, du erforschest mich und kennest mich (Vers 1)
Es folgen Worte, die GOTTES da sein im Leben erzählen.

Und dann ein Innehalten und dieses gedankliche "Luftholen": 
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
Das innige Miteinander, das gegenseitige Erkennen, verbindet GOTT und Mensch, so wie es Lebenspartner verbindet.
Und mit erneuter Kraft wird GOTTES wunderbares Werk beschrieben. Ein betender Mensch erkennt sich selbst im Gegenüber zu GOTT.

Die Zwiesprache mit GOTT klingt aus, indem Gedanken vom Anfang aufgenommen werden:
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine.

Den guten Weg an GOTTES Seite, das ist der tragende Wunsch am Ende, als Ziel, als Lebensweg:
leite mich auf ewigem Wege.

Gesegnetes Beten und Erleben!
Pfarrerin Johanna Melchior


 

 

 

Ostergottesdienst am 12.4.2020 in der Oberkirche St. Nikolai Cottbus

Videogottesdienst YouTube

mit  Pfr. Dr. Uwe Weise,
Produktion: MMC Service GmbH Cottbus

 

 

 


 

 

 

Ein Kinderkirchenbrief für dich aus der Oberkirche

 

 

 

Herzlich Willkommen in der ev. Kirchengemeinde St. Nikolai

Zu unserer Gemeinde gehören die Oberkirche im Zentrum von Cottbus sowie die umliegenden Dörfer Branitz, Dissenchen und Merzdorf.

Die Oberkirche ist täglich zwischen  11 und 16 Uhr für Sie geöffnet.
An jedem Sonntag feiern wir um 10 Uhr einen Gottesdienst.
Kommen Sie doch mal vorbei!

Adresse:  Oberkirchplatz 12, 03046 Cottbus

Jesus Christus spricht: „Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“

(Lk. 19, 40)

Wer diesen Monatsspruch auch nur ansatzweise verstehen will, muss die Schrift zur Hand nehmen und den Kontext lesen. Oft nämlich sind Losungen und Sprüche sinnloses Stückwerk, wenn man ihre Verwobenheit im Ganzen nicht erkennt.

Jesus ist angekommen in Jerusalem. Sein Kommen versetzte das Volk in freudige-fürchterliche Ekstase. Sie warfen ihm ihre Kleider auf den Weg. Anders als bei Matthäus etwa hieb das Volk keine Zweige von den Bäumen - dem Palmsonntag fehlte also das Grünzeug.

Dafür steuert Lukas direkt auf den zu erwartenden Konflikt zwischen Jesus und den Pharisäern zu. Das Volk ruft sein „Gelobt sei, der da kommt, der König, im Namen des Herren.“ (Lk 19,38) und die Pharisäer fordern Jesus auf, ihnen das zu untersagen, denn sie wollen Jesus nicht als solchen König erkennen. Und darauf antwortet ihnen Jesus so: „Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“

Das Kommen Jesu lässt sich nicht verschwiegen. Wenn nicht diese aus dem Volk, wird sich das Heil andere Stimmen suchen; eben die Steine dieser Stadt. Sie werden künden, wer da kommt. Der Widerstand des Heils gegen den Unmut des Beharrens – so könnte die Spannung sein. Jemanden das Wort verbieten, weil er eine unliebsame Wahrheit aussprechen muss. Die besonderen wie die alltäglichen Situationen, in denen sich so etwas strukturell ähnlich zutragen kann, stehen uns vor Augen. Wir kennen sie zur Genüge.

In unserer Stadt gibt es einige Stellen, da stehen mit mannshohen Lettern einzelne Worte geschrieben. Ich habe schon „Freiheit“ und „Wahrheit“ gelesen. Die Ästhetik der Schrift verrät den gleichen Autor. Schreien auch hier die Steine, was verstummten Menschen in der Kehle stecken geblieben ist?

Pfr. Dr. Uwe Weise

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist

Gedanken zur Jahreslosung 2021

von Superintendent Georg Thimme

Liebe Leserinnen und Leser,

„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ (Lukas 6,36).

Wie ein wärmendes Licht scheint hier die Jahreslosung auf, diese Bitte Jesu, die auf das Jahr 2021 strahlen soll und will. Eine Bitte, die sofort einleuchtet.

Dies ist wirklich einer der ungewöhnlichsten Jahreswechsel seit langem....  -> weiterlesen